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Gesundheitsreform: Vorsorgen und Impfungen sollen begrenzt werden!

8. Juni 2026

Die Gesundheitsministerin möchte die Kindervorsorgen und Impfungen einschränken: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) kritisiert den aktuellen Entwurf des GKV-Spargesetzes als gesundheitspolitischen Rückschritt. Das Gesetz droht, die erst kürzlich erreichte Entbudgetierung der kinder- und jugendärztlichen Leistungen durch die Hintertür wieder abzuschaffen. Dadurch müssen Praxen steigende Behandlungszahlen – etwa durch Infektwellen oder Vorsorgeuntersuchungen – selbst tragen. Zudem sollen Kindervorsorgen und Impfungen mit in das Budget genommen werden. Dies belastet die ohnehin schon stark geforderten Praxen zusätzlich und könnte zu Einschränkungen bei Sprechstundenzeiten führen.
Gleichzeitig entzieht der Bund dem Gesundheitsfonds über 2 Milliarden Euro für die Haushaltskonsolidierung, während nur 250 Millionen Euro für die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern zurückfließen. Der BVKJ sieht darin eine bewusste Irreführung und fordert eine nachhaltige Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin, um die Versorgung langfristig zu sichern.

Weitere Informationen finden Sie hier: BVKJ